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#Concrete Aeditor

Mehr als nur CO2 – was Nachhaltigkeit in der Betonfertigteilherstellung bedeutet.

Neben Automatisierung ist Nachhaltigkeit das Thema, welches die Zukunft der Bauindustrie entscheidend prägen wird. Wie viel kann unser Robotic Shotcrete Printing-Verfahren zu einer grüneren Betonfertigteilherstellung beitragen? Wir wollen es genau wissen und haben einen wissenschaftlichen Experten zu Rate gezogen.

Wir sind angetreten, um die Bauindustrie mit unserer robotischen 3D-Drucklösung fit für die Zukunft zu machen. Dabei standen für uns zwei eng miteinander verbundene Wertverspechen im Mittelpunkt: Erstens die Schaffung einer signifikanten Produktivitätssteigerung bei der Betonteilfertigung und zweitens, den Betonbau nachhaltiger zu machen. Bei der Umsetzung dieser Vision war für uns von Beginn an die ganzheitliche Automatisierung des Fertigungsprozesses das zentrale Vehikel. Und so haben wir mit dem Robotic Shotcrete Printing (RSP) nicht nur eine innovative Drucktechnologie entwickelt, sondern mit Concrete Aeditor eine ganzheitlich gedachte Automatisierungslösung.

Bei der technologischen Entwicklung vom Forschungsprojekt hin zum industriell erprobten Fertigungsverfahren sind wir in den letzten drei Jahren einen sehr weiten Weg gekommen. Heute ist Concrete Aeditor bei unserem Pilotkunden Glatthaar Starwalls das Herzstück der neu errichteten Produktionshalle in Schramberg. Mit dem schalungsfreien Druck konstruktiver Betonfertigteile können wir das volle Potential der Vorfertigung ausschöpfen und setzen dabei hinsichtlich Effizienz und Einsatzvielfalt neue Maßstäbe.

Nun ist es an der Zeit, auch bei unserem zweiten Leistungsversprechen, dem Thema Nachhaltigkeit, den Fokus zu schärfen. Zum Auftakt haben wir den renommierten Industrieexperten Dr. Hansgeorg Balthaus um eine Analyse des und Stellungnahme zum Nachhaltigkeitspotential von RSP und der dabei hergestellten Betonfertigteile gebeten. Dr. Balthaus konnte in dieses Vorhaben seine langjährige Branchenerfahrung aus seiner Tätigkeit bei Hochtief, aus Gremientätigkeit im Deutschen Beton- und Bautechnikverein sowie aus seiner Professur an der TU Berlin einbringen.

Die Ergebnisse liegen nun vor und vergleichen und bewerten Standardbetone als Ortbeton auf der Baustelle, herkömmlich geschalte Betonfertigteile und unsere RSP-Fertigteile im Hinblick auf verschiedene Nachhaltigkeitsfaktoren, gegliedert in den Bereichen Ökologie (Technische Maßnahmen), Ökonomie und Soziokulturelles. Obwohl wir noch ganz am Anfang stehen, zeigen die ersten Ergebnisse bereits einen deutlichen Trend auf: Im Grad der Nachhaltigkeit hebt sich RSP-Beton von den klassischen Produktionsverfahren positiv ab und weist signifikante Nachhaltigkeitspotentiale auf. Dies bestätigt unsere Überzeugung, dass ein grundlegender Wandel in der Bauindustrie, und speziell der Herstellung von Fertigbetonteilen, hin zu umweltfreundlicheren Praktiken möglich ist.

„In Punkto Nachhaltigkeit sehe ich bei Aeditives Robotic Shotcrete Printing Potential in signifikanter Größenordnung. In den ersten Bewertungen schneidet RSP-Beton deutlich besser als die anderen untersuchten Betonherstellungsverfahren ab.“
Prof. Dr. Hansgeorg Balthaus

So ermutigend diese Daten sind, wegen der Komplexität, die mit der Einführung neuartiger Technologien verbunden ist, sind weitere Analysen und eine sorgfältige Prüfung verschiedener Nachhaltigkeitsaspekte notwendig. Besonders eine ganzheitliche Betrachtung des Lebenszyklus von Bauteilen kann hier Aufschluss geben. In jedem Fall erhalten wir durch die Untersuchung wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung unserer RSP-Technologie – und einige Antworten auf Fragen zur Zukunft des Betonbaus.

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